Mittwoch, Januar 07, 2009

visuelle schmankerl

auch filmisch haben wir was neues erlebt und gesehen, die letzten wochen. ich durfte u.a. zwei schöne filme sehen, nämlich paris, je t'aime & marie antoinette, beide aus dem jahr 2006.

paris, je t'aime besteht aus z.t. schönen, z.t. wirren, aber alles in allem sehr liebenswerten kurzfilmen & hat einen soundtrack, der sich sehr schön zum nebenbei hören eignet. auf jeden fall ein sehr sehenswerter film mit vielen tollen schauspielern und gesichtern, zwei daumen hoch!

auf seine art sehr eigen, & nur was den ablauf der story angeht historisch korrekt, aber ebenfalls ein sehr sehenswerter film, wie ich finde: marie antoinette. ungewöhnlich sind die enthaltenen elemente der pop-kultur, die in so einem historisch daherkommenden film eher unerwartet sind. ich verstehe nicht, wie kritiker sich über diesen film gerade deswegen das maul zerreißen konnten, denn der film wirkt gerade deswegen so liebenswert & gar nicht langweilig, wie es andere filme mit historischem kontext sonst oft sind. ganz ganz entzückend ist btw auch der soundtrack, der eine sehr gelungen mischung aus pop und klassik ist & meiner meinung nach hervorragend zum film passt. wer diesem film das vorwirft, der will ihn gar nicht als kunstvoll gemachten modern angehauchten film sehen. ich fand ihn schön & kann ihn nur empfehlen - und das obwohl kirsten dunst mitspielt, von der ich an sich ja nun wirklich kein fan bin. schaut euch dieses schöne stück an, lasst euch nicht von farben und schlechter kritik abschrecken, mir spukt der film (soundtrack läuft aber auch viel nebenbei ^^) seit tagen durch den kopf - im guten.

vorgestern noch zusammen mit janna angeschaut und meinerseits für interessant, kritisch, bedenklich, aber gut erzählt befunden wurde übrigens children of men. der ansatz ist intelligent, aber verwirrend, die thematik macht lust den entsprechenden roman von p.d. james zu lesen. (alec, der film ist ein tipp, schau ihn dir an!)

begeistert,
~mademoiselle

1 Kommentar:

morbus hat gesagt…

hach. den hätten wir auch ansehen können, - children of men, mein ich. einer meiner lieblingsfilme, da postapokalyptisch.

was das buch allerdings angeht, - im land der leeren häuser (so die furchtbare deutsche übersetzung): kann ich nur abraten. der film ist grandios. das buch ist es nicht.

(by the way danke für das rezept. ich gebe demnächst wieder laut, klar? :D)