Donnerstag, September 10, 2009

als die tiere in die stadt gingen

, wie jede andere großstadt ist auch paris voll mit tieren, die nicht im eigentlich sinne haustiere sind. man muss nur hinschauen. natürlich ist paris tagsüber voll von tauben. wo auch immer man nicht gefahrläuft totgefahren zu werden & vllt noch den einen oder anderen haps essen abfangen könnte (also eigentlich überall) - überall da sind tauben. und überall wo die tagsüber sind, findet man nachts ratten. nicht in so großen scharren, aber reichlich.

an der seine findet man neben tauben aber nicht nur spatzen & möwen, sondern auch starre! kleine, aber schüchterne zeitgenossen mit schönen mustern.

& weils mich so fasziniert hat: in der nähe vom centre pompidou ist ein einkaufszentrum namens forum des halles, das bald abgerissen werden soll. viele jugendgangs, obdachlose & beißender uringestank sind sicher mitgründe dafür. aber hinter diesem einkaufszentrum ist ein umzäunter riesiger garten/ kleiner park, zu dem wir keinen offiziellen eingang gefunden haben. und in diesem stück umzäunten grün hausen mindestens vier schwarze katzen! ich vermute sie sind alle miteinander verwandt, aber dafür dass sie "wild" leben, geht es ihnen prächtig. jeden tag kommen mindestens zwei alte frauen mit riesen einkaufstaschen auf rollen und werfen ganze hände voll von nass-katzenfutter in das gehege. unsere felinen freunde sind aber sehr wählerisch und überlegen sich gut, was sie da fressen. schlecht geht es ihnen nicht, denn sie stehen gut im futter. trotzdem fand ich diese tiere faszinierend schön. gangs of paris mal anders, nicht so frei wie spatzen und tauben, aber gangs eben (;



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