Freitag, Juli 23, 2010

die suche hat ein ende!

ich habe endlich DAS theaterstück gefunden! :D
das ganze semester trödelte ich in sachen hausarbeitsthema für mein literatur hauptseminar rum, weil ich - wie alle anderen auch - annahm, wir könnten die hausarbeit halt mit einem der fünf behandelten theaterstücke schreiben und gut ist. in der letzten sitzung sagte der dozent (auch mein prüfer fürs mündliche staatsexamen) allerdings, dass er gerne möchte, dass alle sich ein neues stück suchen, für die arbeit. eines, das in der sekundärliteratur noch nicht durchgekaut und schon längst vielfach von sonstwem als unterrichtbar erachtet und vorbereitet wurde. er erhoffte sich davon eine brauchbare liste von kurz auf zwei din a4seiten vorgestellten plays, die man in zukunft prima weiterreichen könne, so neben den hausarbeiten, die ins detail gehen. das ganze natürlich auf englisch.
und jetzt soll man mal eben zwei wochen auf die suche nach englischen theaterstücken verbringen bevor man mit der hausarbeit anfange, hieß es.

gefühlte tausend jugendtheater und theater seiten im netz durchtforstet, bücher in der bibliothek nach brauchbaren stücken abgesucht, freunde gefragt und viel zu klassisches feedback bekommen.

und dann, gestern, endlich: fündig geworden im englischen theater in frankfurt. schönes thema, spannende darstellung. the dead guy von eric coble. läuft vom 6.mai bis 24. juni 2011 in frankfurt.


[ via ]

ich bin sehr gespannt und habe vor mir das stück (wenn auch recht kurz vor meinem staatsexamen) in frankfurt anzuschauen. das play selbst wurde jetzt als text (bei ebay weil sonst doppelt so teuer) bestellt. denn der dozent ist happy mit dem text und dem thema & hat schon ein ok gegeben für eine ggf. nötige verlängerung der deadline wegen beschaffungsschwierigkeiten. hoffen wir einfach, dass das ding in der post nicht länger als drei wochen braucht.

ich jedenfalls bin happy, dass ich jetzt ein spannendes stück gefunden habe, das für so eine bearbeitung geeignet ist & mit sicherheit auch im oberstufenunterricht was hergibt. wenn man selbst sonst nicht so der ständige theathergänger und -kenner ist, ist das nämlich auch nicht gerade ein leichtes unterfangen. wer hätte gedacht, dass screenplays so schwer in die finger zu kriegen sind, solange sie noch nicht in die anerkannten kanons der klassiker eingegangen sind.

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