Sonntag, September 26, 2010

und wenn wir schon dabei sind...

dann noch gleich zu einer sache, die mich in den letzten tagen immer wieder ein bisschen beschäftigt hat. ich habe an sich kein problem mit nicht-veganem wein. ich bin nur großer fan von transparenz auf lebensmitteln. und wenn ein wein vegan ist, dann sollte das auch drauf stehen. wenn er nicht vegan ist, dann sollte das auch drauf stehen. klären & konservieren sind dinge, die bei handelsüblichem wein passieren - und wenn das mit tierischen mitteln passiert, dann würde ich das einfach gerne wissen.

ich trinke ja nun gerne mal n schlückchen rotwein, oder nen muskat, aber mit diesem neuen wissen um die unvollständigkeit von angaben auf lebensmitteln habe ich mal einen blick in eine alnatura weinabteilung gemacht & was gefunden, was mir sehr gefallen hat, nur mal so aus interesse.

bio, fairtrade UND ausdrücklich vegan? kostet bestimmt ein heidengeld, oder? mitnichten! knappe 5,50 euro. seien wir ehrlich: man kriegt auch nen nicht-bio, nicht fair gehandelten wein (vegan hin oder her), der ein kleines vermögen kostet und dann auch nicht wirklich so geil schmeckt. klar, das ist im wahrsten sinne des wortes geschmackssache. aber ich war positiv überrascht von diesem shiraz. ich fand es schön, dass drei punkte, die mir irgendwie am herzen liegen, hier zusammenkommen. ignorante idioten meinen ja ganz gerne mal das ins alberne oder übertriebene ziehen zu wollen, wenn ich mich z.b. auf facebook wegen sowas freue - aber ist das so falsch sich über sowas zu freuen & das mit anderen teilen zu wollen?

einziges minus am wein: ist halt von ganz weit weg. das ginge sicher noch mehr öko. aber da sollte man tatsächlich mal die regionaleren weinhändler, winzer und dergleichen anhauen.

Kommentare:

Lisi hat gesagt…

Schmeckt er denn auch?

martini hat gesagt…

ja, absolut! und für den preis darf man bei den features auch nicht groß meckern. ich mags ja sonst ein bisschen süsser, aber das war dennoch ein ganz nettes tröpfchen - den kauf ich wieder (: