Sonntag, Oktober 24, 2010

neues semester, neues glück.

weil das für mich letztes semester wirklich gut & motivierend funktioniert hat, dieses semester wieder eine art lese- bzw to do-liste. nach kursen sortiert & gezählt. ich fühle mich mit einer knappen hälfte des zu lesenden stoffes bisher ganz wohl & glaube auch, dass nicht mehr als 700 seiten zusätzlich kommen werden, während des semesters. trotz eines sehr leseintensiven literatur hauptseminars sind knapp 2600 seiten doch sehr viel angenehmer als ca. 7000, right? (;
an sich sind 7000 seiten auch nicht wirklich viel oder schlimm - wäre da nicht der feine aber relevante unterschied von lesen müssen vs. lesen wollen. außerhalb der uni habe ich 2mal die komplette harry potter reihe (zum entspannen) gelesen & einmal alle 42 bände dragon ball. auch das sind ca. 20000 seiten. eigentlich kann ich mich also bei poppeligen 2600 seiten wirklich nicht beschweren, oder?

björn kern: das erotisch talent meines vaters (192 seiten)
frank goosen: pink moon (300 seiten)
wilhelm genazino: mittelmässiges heimweh (189 seiten)
wilhelm genazino: ein regenschirm für diesen tag (174 seiten)
sven regener: herr lehmann (285 seiten)
hanns-josef ortheil: die geheimen stunden der nacht (382 seiten)
andreas maier: klausen (215 seiten)
peter handke: die lehre der sainte-victoire (139 seiten)

daniel kehrmann: ruhm (208 seiten)
bernhard schlink: die nacht in baden-baden (38 seiten)
bernhard schlink: die reise nach süden (40 seiten)
wolfgang schmidbauer: traumatisiert - überschätzt - vermeidend (20 seiten)
clemens meyer: der kleine tod (11 seiten)
clemens meyer: wir reisen (25 seiten)

frank goosen: wir sind strukturwandel (3 seiten)

gottfried keller: die mißbrauchten liebesbriefe (82 seiten)
eva menasse: trägheit (20 seiten)
adolf muschg: ein ungetreuer prokurist (11 seiten)

judith hermann: sommerhaus, später (18 seiten)

hugo von hofmannsthal: brief des lord chandos (12 seiten)
roland barthes: die lust am text (12 seiten)
jacques derrida: die schrift und die differenz (19 seiten)




heim & kratzer: semantics in generative grammar (336 seiten)


hofman & hascher: kompetenzbereich hausarbeiten (21 seiten)
dettmers/trautwein/lüdtke: eine frage der qualität? die rolle der hausaufgabenqualität für hausaufgabenverhalten und leistung (17 seiten)
andreas helmke: was wissen wir über guten unterricht? (4 seiten)
britta kohler: unterrichtsqualität - wie geht das? (4 seiten)
niggli/ trautwein/schnyder: die rolle der lehrpersonen bei den hausaufgaben (14 seiten)

wolfgang l. neuper: hausaufgaben als indikator für die qualität des unterrichts (9 seiten)
a. helmke: aktive lernzeit optimieren- was wissen wir über effiziente klassenführung? (5 seiten)
rogalla/ vogt: förderung adaptiver lehrkompetenz: eine interventionsstudie (18 seiten)
spiel/wagner/fellner: wie lange arbeiten kinder zu hause für die schule? (10 seiten)
solzbacher: was denken lehrerinnen und lehrer über individuelle förderung (5 seiten)
sibylle schneider: heterogene lerngruppen und bildungserfolge - befunde der lehr- und lernforschung (14 seiten)
lehberger/sandfuchs: heterogenität in schule und unterricht - einleitende reflexionen (8 seiten)
keller: lernförderung in der schulpsychologischen beratung (12 seiten)
stöcker: innere differenzierung des unterrichts (33 seiten)
britta kohler: differenzierte hausaufgaben (4 seiten)
stern/klippert: lernen lernen - wie stricken ohne wolle (10 seiten)
stern: inhalt statt methode (2 seiten)
zimmermann/spangler: jenseits des klassenzimmers - der einfluss der familie auf intelligenz... (19 seiten)
borg-laufs/fengler/krus: wie lässt sich lernentwicklung unterstützen (5 seiten)
papastefanu: familie (4 seiten)
jäger/stuck/jäger-flor/riebel: hausaufgaben, die andere seite der medaille, aus sicht der eltern (22 seiten)
wild/remy: quantität und qualität der elterlichen hausaufgabenbetreuung von drittklässlern in mathematik (13 seiten)
wild/ rammert/siegmund: die förderung selbstbestimmter formen der lernmotivation in elternhaus und schule (29 seiten)
wild: häusliches lernen - forschungsdesiderate und forschungsperspektiven (27 seiten)
geserick/spangler: der einfluss früher bindungserfahrungen und aktueller mütterlicher unterstützung auf das verhalten vin sechsjährigen kindern in einer kognitiven anforderungssituation (16 seiten)
rollett/holtappels/ bergmann: anspruch und wirkung von ganztagsschulen (11 seiten)
gängler/markert: ganztagsschule ohne hausaufgaben?! (12 seiten)



noah gordon: der medicus (639 seiten)
flix: da war mal was (132 seiten)
stephan serin: föhn mich nicht zu (255 seiten)
frédéric beigbeder: 39,90 (272 seiten)

4476 / 4476 seiten




was lest ihr dieses semester so schönes? sei es freiwillig oder sonst wie verpflichtet?

Kommentare:

fräulein nina hat gesagt…

Ich glaube, ich bin über den Blog von anika über dich gestolpert =)

Den Unterschied zwischen "lesen müssen" und "lesen wollen" erlebe ich auch immer wieder. Weiß noch nicht, wie viel Lektüre mir dieses Semester bevorsteht, da erst am Dienstag mein 1. Unitag ist =)

Milly hat gesagt…

Hmmm "lesen müssen" tu ich dieses Semester auch so einiges.
Aber was das "lesen wollen" angeht, da kann ich dir ein schönes Buch empfehlen: von Markus Zusak "The Messenger". Bin ja seit "The Bookthief" sowieso begeistert von dem Mann. Wenn du Zeit findest, unbedingt lesen ;)