Donnerstag, Mai 05, 2011

14. Juli 1834

Ich weiß wohl, was dich bannt in mir,
Die Lebensglut in meiner Brust,
Die süße zauberhafte Zier,
Der bangen tiefgeheimen Lust,
Die aus mir strahlet, ruft zu dir,
Schließ mich in einen Felsen ein,
Ruft doch arm Lind durch Mark und Bein:
Komm, lebe, liebe, stirb an mir,
Leg dir diesen Fels auf deine Brust,
Du mußt, mußt.


(Brentano)


ich habe keine lust mehr diese strophe jetzt syntaktisch zu analysieren, nicht mehr vorm frühstück. über den text freuen kann ich mich trotzdem. trotz reim, trotz metrum, trotz neuzeit.
und jetzt eine schöne gute nacht.

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