Freitag, Juli 22, 2011

k, mein sokrates.

zwischen all unseren worten zu strukturell-grammatikalischer inkohärenz in poesie, unserer gemeinsamen abneigung für großteile der deutschsprachigen literatur aus der neuzeit und überlegungen für ein paper zu einschlägigkeit des kalten krieges in science fiction filmen fällt irgendwann das wort seele und was folgt ist ein sokratischer dialog über die existenz und den sitz der menschlichen seele. ich glaube an ein vages konzept von beseelheit, du widersprichst laut & sagst aufgebracht genug deine seele? das ist dein stammhirn, baby! dass die leute vom nebentisch irritiert herüberschauen.

beim darüber nachdenken füllt sich mein kopf mit immer mehr fragen und in panikversetzt möchte ich am liebsten in die bibliothek rennen um in ein paar büchern ein paar schöne, beruhigende theorien und meinungen schlauer köpfe zu erblättern, historische abhandlungen über den seelenbegriff zu erlesen aus mystischen noch nicht komplett verwissenschaftlichten zeiten, in denen man bei allem streben nach wahrheit und erklärungen noch an etwas zauber zu glauben bereit war.

seltsam, wie mit den komplett falschen leuten die absolut richtigen gespräche, ideen und wissensdurst entstehen.

1 Kommentar:

Pip hat gesagt…

Sehr schöner Text!