Dienstag, Februar 28, 2012

berlin kulinarisch.

in der hauptstadt ist so vieles einfacher. das außerhalb essen, das vegetarisch und vegan snacken unterwegs. ich vermisse es jetzt schon. kleine einblicke in die kulinarischen seiten der letzten tage?


nachtigall ick hör dir trapsen.















4,5 tage. mit meinem lieblingsmenschen und dem krokodil in meiner lieblingsstadt. wundervolle freunde wiedersehen. quatschen bis spät in die nacht. dekadent frühstücken. vegane supermärkte. ramen im makoto zum mittag. bummeln zwischen hochhäusern. bubble tea. rhababerschorle in mitte. überall herrlicher straßenlärm. gerhard richter in der neuen staatsgallerie. kochen mit der wundervollen mimosa moo. nachtspaziergänge bei nieselregen. max frisch in der akademie der künste. sushi zu mittag. bummeln auf der museumsinsel & nofretete im wundervollen neuen musuem. noch einmal kochen für den gastgeber. 14 stunden in bussen, zügen & bahnhöfen durch die nacht. übernächtigt aber pünktlich zum kuchen am 50. vom vater. was ein wochenende! berlin, du meine sandkastenliebe unter den großsstädten der welt, es war schön dich wiederzusehen.

Dienstag, Februar 21, 2012

"wie erkennt man einen veganer auf einer party? gar nicht. er wird es erzählen. jedem."


sehr witzig. wirklich. irre komisch. sich sowas von guten freunden anhören zu müssen, ist ätzend. vor allem, wenn man mit sowas banalem, flachem, dämlichem von dieser person nicht gerechnet hat. wenn sich wildfremde oder idioten mit so einem humor brüsten, dann regt mich das auf, ja. aber wenn freunde das tun, von denen man weiß, dass sie einen & die beweggründe kennen, nein besser noch: sogar mit einem oder für einen vegan kochen & sich freuen, dann macht mich sowas einfach nur wütend.

ich versuche mich ja nicht aufzuregen, aber es wurmt mich. so fürchterlich sehr. wahrscheinlich ist es genau dieses sich echauffieren über so einen humor, was für manche leute wie ein unwiderstehliches witzchen, ein unbedingt geltbar machendes klischee wirkt.

wieso habe ich den eindruck mich und diese entscheidung ständig rechtfertigen zu müssen? müssten sich nicht eher all die "anderen" rechtfertigen für ihre lebensweise? ich hab es so satt bei sozialen events mit essen ständig der idiot und sonderling zu sein, der erklären muss wie und warum und was. manche leute fragen ja aus ehrlichem interesse nach. aber dann gibt es die aggressiven, die sagen "jaja, keine tiere töten, bla. aber mit nem glas milch tötest du doch keine kuh! was bist du denn für ein freak!" ich möchte gar nicht mehr so sehr missionieren, mit meinen erklärungen. ich möchte nur akzeptanz oder verständis für meine entscheidung. und dann auch entsprechende alternativen, wenn ich irgendwohin eingeladen werde, ohne immer gleich der freak zu sein, der tausend mal nachfragt bevor er irgendwohin kann zum essen, oder am besten gleich vorher schon gegessen hat. oder sich sofort rechtfertigen muss, wenn er sagt "nee, sorry, das kann/will ich nicht essen".

vielleicht ist es meine große enttäuschung über das verhalten eines freundes, der so einen schlechten witz raus haut, die mich so wurmt. besonders, wenn er einen kennt & man bei ihm weder missionierung vorhat, noch ständig kritik üben will, wie er lebt und isst.
ein ehemaliger mitbewohner sagte mir mal, dass das ablehnende verhalten mancher einem nahestehenden leute nur ausdruck mit der eigenen unzufriedenheit ist. lies: neid, bewunderung oder ähnliches für jemanden, der sowas durchzieht, während man selbst nicht die konsequenz hat, seine eigene bequemlichkeit, gewohnheit und traditionen aufzugeben - unabhängig davon was gesünder, ethischer, fairer oder sonst was ist. diese ablehnung als ausdruck einer eigenen unzufriedenheit ist eine nette theorie, aber irgendwie nur ein schwacher trost.

mal im ernst, hand hoch: bin ich denn die einzige, die sowas hören muss & sich dann auch noch furchtbar aufregt?

Sonntag, Februar 19, 2012

gekörnte brühe à la frau liebe.

im dezember schrieb ich schonmal von diesem tollen fund bei frau liebe. heute habe ich mir endlich mal die zeit genommen & dabei einen kritischen blick auf den inzwischen wieder funktionierenden backofen geworfen.

mit frischem gemüse und mit frischer, selbstgemachter brühe kochen? wundervoll. im alltag fehlt mir dazu aber viel zu oft die zeit & dann ist doch der griff zu einem fertigprodukt einfacher. ich bin froh, dass es mich nicht betrifft, aber allergiker haben da sicher auch so ihre liebe not. darum: selbermachen ist doch am schönsten & jetzt hab ich das auch endlich mal ausprobiert. karotten, lauch, sellerie, salz; dazu nach eigenem gusto gemahlener kardamon und paprika. riecht super, schmeckt gut & ist super easy. danke, frau liebe, für diese tolle idee! (:

sonntagssüß 7: vegan brownies à la sandra

heute mal was ganz schnelles, einfaches: brownies. die besten veganen brownies, die mir jemals untergekommen sind. mhmmmmm. heute gibts die sonntagssüß tafel bei julie. einen schönen sonntag euch (:

Freitag, Februar 17, 2012

männliche mate models. aber nein, im ernst.

endlich! es geht weiter mit einem mir sehr lieben und teuren projekt! und viel zu oft passiert es bei einem shooting, dass schönes in der endversion gar nicht zu sehen ist. so auch heute bei einem schönen zusammentreffen mit c.


was c so schönes schafft, das kann man übrigens hier finden:


schaut vorbei, es lohnt sich auf jeden fall! (:

Sonntag, Februar 12, 2012

sonntagssüß 6: winterlicher pfannkuchen-kuchen, äh torte.

unser backofen ist gerade nicht zu gebrauchen, die hitze lässt sich nicht mehr brauchbar regulieren. ich bin ein bisschen genervt, denn so lassen sich keine kuchen, pizzen oder aufläufe machen. nicht so schön. aber zum glück hatte ich eine brauchbare idee, wie ich für heute trotzdem einen kleinen kuchen auf den tisch bringen konnte: eine pfannkuchen-torte! innen mit erdbeermarmeladenschichten, außen mit zuckerguss und kokosraspeln. einfach, mal was anderes und an sich auch schnell. das mache ich mal wieder (:

{ ^ ein click! machts größer (; }

heute wird die sonntagssüß tafel von kathrin gedeckt & ich bin schon wieder irre gespannt, was es bei den anderen süßen so zu bestaunen gibt. ich wünsche euch einen schönen, sonnigen & entspannten sonntag!
~m

Freitag, Februar 10, 2012

der langsame leser.


nie habe ich jemanden gesehen, der langsamer an 1104 seiten las. nichts gegen das sich auf der zunge zergehenlassen von einzelnen sätzen, worten, wendungen. nichts gegen ein herausnotieren schöner stellen. nichts gegen andere verpflichtungen, andere texte, die man parallel lesen muss oder möchte. aber nach acht monaten oder mehr nur bei seite 800 angekommen sein, ist irgendwie kümmerlich.

der langsame leser dümpelt in seinem gescheiterten leben, überdenkt und überdenkt sein dasein und verfällt in angststarren und flieht sich in einen winterschlaf. er ist um keine ausrede oder entschuldigung verlegen. der langsame leser wird langsamer und älter. niemals möchte ich so ein gescheiteter, langsamer leser sein.

in der zwischenzeit nämlich, habe ich junger hüpfer mein lesepensum für zwei staatsexamensklausuren geschafft und fünf hausarbeiten bis zum bedrohlich lauten
woosh! der deadline fertiggeschrieben. ich habe gejammert, geseufzt und reichlich lust gehabt, alles hinzuschmeißen. aber ich habe es nicht getan. ich habe gestern am späten abend 8865 /11085 seiten meiner semesterleseliste seit september/oktober fertigbekommen, verdaut so gut ich konnte und bringe nun so ruhig ich kann die letzten stunden bis zur letzten schriftlichen klausur meines studiums rum.

so ein bisschen auf die schulterklopfen darf ich mir nun aber für viele mühe, das nicht so oft in tränen ausbrechen wie sonst und tapfer bleiben ohne durchzubrennen. und ich darf mich freuen, dass ich so viele liebe freunde und bekannte haben, die mir mut zugesprochen und mir die daumen gedrückt haben in einer zeit, in der ich mir gewünschte habe, die zeit anhalten zu können um alles in ruhe zu lesen, genug zu schlafen, meinem sozialleben und hobbys nachgehen zu können. aber stattdessen ein unaufhaltbares
tickticktick von uhren und viel zu schnelles tocktocktocktock von herzen. aber alles wird gut. ich habe schnell genug gelesen. das leben ist schön (:

Dienstag, Februar 07, 2012

wenn alles vorbei ist...

{ via }

frei nach dem motto "my book club only reads wine labels" habe ich schon 67824 dinge vor, wenn freitag abend die letzte meiner drei schriftlichen staatsexamensprüfungen rum ist.

trinken mit freunden. kochen mit freunden. ausschlafen. einen ganzen tag shoppen und bummeln mit der kleinen schwester. sushi essen gehen. unakademisches lesen. zimmer aufräumen und das zeug beiseite packen, dass ich erst einmal nicht mehr brauchen werde. schallplatten hören.

achja, und meine leseliste für die mündlichen drei staatsexamen fertig machen. nach der prüfung ist vor der prüfung. so ist das. die erste (deutsch, neuere deutsche literatur) lief am montag übrigens so lala. dran kamen: jeeeesuss, s-c-h/tern s-c-h/terben, die zeit vergeht, ein gleiches, ottos mops, gute nacht gedicht, markierung einer wende und martyrium petri . ugh! warum habe ich mich nochmal auf konkrete poesie und experimentelle lyrik eingelassen?

jetzt nur noch englisch am donnerstag und am freitag, also noch 710 seiten lesen, und dann... ja, dann erstmal andere 67824 dinge.

Sonntag, Februar 05, 2012

sonntagssüß 5: feiner schoko-nuss-kuchen

von examensvorbereitungen gehetzter mensch der ich bin, hat sich mein schlaf- und essrhythmus gewaltig verschoben. das hat seine vorteile, das hat auch seine nachteile. ich habe glück, dass monsieur fast unempfindlich ist, was uhrzeiten und "unmögliches" essen angeht. zum kaffee heute gab es einen feinen, dekorativ leicht gefloppten schoko-nuss-kuchen. sowas passiert, wenn man puderzucker nicht richtig (oder ob mangels eines siebes überhaupt nicht) durchsiebt. dann kann man auch sämtliche schöne schablonen-action vergessen. ich verpeiler!

nachdem ich mich mit der optischen niederlage abgefunden hab, gab es immerhin einen leckeren, veganen kuchen. und das ist ja bekanntlich die hauptsache beim essen. ich bin gespannt, was es heute beim sonntagssüß noch für andere schöne sachen gibt! nina deckt den tisch später bei pinterest.


einen erholsamen sonntag nachmittag,
frl von und zu staatsexamen (morgen mittag die daumen drücken!)



nachtrag: aufgrund von nachfrage hier das rezept vom kuchen. ich habe mit ** markierte zutaten veganisiert, aber auch ohne ersatz ist der kuchen bombe!

  • 200 g gute zartbitterschokolade & 200 g butter** zusammen im wasserbad schmelzen
  • 200g zucker einrühren.
  • 4 eier** einzeln dazugeben.
  • 200 g gemahlene mandeln dazugeben und gut verrühren.
  • 1 1/2 tl backpulver mit 2 gehäuften el mehl mischen und unterheben.
  • ca. 40 min bei 160°c backen
lasst's euch schmecken! (;

Mittwoch, Februar 01, 2012

bilanz eines hasardeurs.


passend dazu: [hazaʁˈdøːɐ̯] notizbuch bastelei aus dem sommer

so könnte man meinen schreib-, lern- und lebensstil zuweilen vllt auch beschreiben. heute endlich den allerletzten schein, die allerletzte hausarbeit geklärt. zulassung steht. alles wird gut. nächste woche examen. einatmen ausatmen ausatmen ausatmen einatmen.

seit donnerstag: 3 hausarbeiten, 53 seiten. uff. wenn ich die interdisziplinäre sache mitte januar inklusive bildern mitreinzähle sind das 97 seiten, 75 seiten ohne die bilder in einem monat. sowas sollte man nicht nebenbei machen. wirklich nicht.

kinder, was haben wir aus meinem studium gelernt? prokrastinieren ist böse.