Mittwoch, April 04, 2012

was stress so aus einem macht.

er ist sich sicher, nicht durchs examen im zweiten fach zu kommen. weil er - trotz lernen, lesen, ackern - "keinen plan" von linguistik oder mediävistik hat. also noch weniger als von literatur. diese panik, dieser stress - trotz lernen, lesen, ackern - geht inzwischen so weit, dass er bei einem plötzlichen starken stechen in der linken brust als allererstes wirklich denkt "oh bitte lass das einen herzinfarkt oder so sein. dann muss ich dieses verdammte examen nicht machen". dabei ist er eigentlich gut vorbereitet, fit und clever genug, sehr komplexe strukturen sehr einfach und verständlich wiederzugeben. aber dennoch solche gedanken. genau so geht es einem freund von mir. der einzige, der so denkt fühlt und lebt, ist er nicht - das weiß ich.
& dann gibt es leute, die nicht verstehen, dass ich stress, panik, angst und eine schöne nervenhaut habe, nicht mehr richtig schlafe, absolut keinen sinn für spässchen habe, bei jeder kleinigkeit gereizt reagiere und sehr unglücklich über mein derzeitiges gewicht oder überhaupt mein leben in seiner gesamtheit gerade bin. aber es sind ja nur zwei staatsexamen, papierkrieg und prüferwechselstress für die zula auf einmal. wieso stell ich mich also so an? aber zurück zu den büchern. was auch sonst?

Kommentare:

CH hat gesagt…

Oh je :( Wie lange musst du denn noch lernen?

Sophie hat gesagt…

Oh, ich fühle mit dir.. 10 months to go bei mir.

Diandra hat gesagt…

Ich kann gerade leider nicht viel tröstliches sagen, außer: Die Erfahrung zeigt, dass ihr beide es überstehen werdet. Sogar wenn ihr durchfallt - hab ich auch gemacht, war in dem Moment eine Katastrophe, später gar nicht so wild. Bereitet euch einfach so gut for, wie ihr könnt, macht euch einen Zeitplan für allen notwendigen Papierkram/Telefonate und lasst den Rest auf euch zukommen. Schließlich wollen die Prüfer nicht, dass ihr durchfallt. Denen geht es auch besser, wenn ihr besteht.

Alles Gute und viel Erfolg!

Christian hat gesagt…

Schwieriger als die Prüfung selber sind wohl die Wochen vorher: Stress, Versagensängste, keine Zeit für nichts.
Meine Erfahrung zeigt: Auch als ich auf 2 bis 3 Fragen gerade mal eine schlechte Antwort wusste und eigentlich nur versuchte so schnell wie möglich das Thema zu wechseln, hats jedesmal für ne 2,X gereicht.

Daher: Red dir ruhig ein, dass du das schaffst. Denn das wirst du. Die Panik wirfst du dem Krokodil zum Fraße vor. Aufregung und Nervosität ist auch völlig normal. Aber da kannst du auch schonmal Vorfreude einbauen, dass es nun bald vorbei ist! Denn da das ja wohl die allerschwierigste und stressigste Prüfungswoche überhaupt werden wird, heißt das auch: Alles danach wird entspannter! - Auf den Rest deines Lebens, der in 1,5 Wochen beginnt! ;)

Helena hat gesagt…

Hallo,
ich bin gerade über einen Link in einem Forum auf deinen Blog gestoßen.
Bin gerade überrascht, so zufällig jemanden zu finden, der dasselbe studiert wie ich und wie ich auch noch Vegetarier mit Hang zum veganen ist ;)

Anyway, ich wünsch dir viel Erfolg bei deinen Prüfungen!!