Samstag, Juni 09, 2012

von töpfen, beruflichen deckeln und dem lieben grübeln.



es ist nicht nur die zulassungsarbeit und das nur schwerlich wieder aufraffen können für akademisches werkeln nach dem doppelexamen, das mich denken lässt: wow. was tue ich hier eigentlich? ich will lieber sowas den ganzen tag sehen, machen, filmen, tun, probieren. so viel spass mir das später mal in diesem beruf arbeiten auch machen kann und würde, ich glaube nebenbei möchte ich gerne etwas anderes tun. am liebsten sogar hauptsächlich. aber davon lässt sich sicherlich nicht leben. nicht solange es nur schön und auftragsfrei ist. ich könnte den ganzen tag videos und fotos machen. vllt habe ich doch das falsche studiert?

(hallo übrigens. ja, ich bin wieder zurück, fotos folgen.)

1 Kommentar:

DrNI hat gesagt…

Hier hilft das vom unsäglichen Sascha Lobo aufgestellte Konzept des Brotjobs: Man braucht einen Job, der den Kühlschrank füllt. Am besten aber nur halbtags, damit man die andere Hälfte vom Tag machen kann, was man eben machen möchte. Wenn es dafür ab und zu Geld gibt, auch gut. Wenn das dafür aber immer Geld geben müsste, dann wäre der Witz weg.

Leider ist vielen Menschen dieses Konzept nicht so recht vermittelbar, da es ihnen ohne Ganztagsjob vermutlich langweilig wäre. Für mich funktioniert es derzeit näherungsweise. Mit den Neidern muss man leben.