Samstag, November 17, 2012

mein leben fühlt sich an wie ein wimmelbild.


kennt ihr dieses gefühl der unzufriedenheit, wenn man soviel bock auf neue tolle ideen hat, aber nicht zu ihrer umsetzung kommt, weil da noch dieser riesige berg altlasten wartet? und dieser altlastenberg wird und wird nicht kleiner, weil man jeden tag an den alltäglichen, banalen dingen festhängt?

so ist das gerade bei mir. wohnungssuche läuft fast nicht, abwasch hat drei tage überwindung und tatsächlich 1,5 stunden zeit gekostet, wohnung aufräumen dauert auch länger als gedacht und dann ist man platt und kann und will nichts mehr tun. to do liste schrumpft permanent nicht, frust dafür exponential.

nimm das, abwasch! fick dich, wäscheberg! friss gras, sprechender biomüll! verzieht euch, fruchtfliegen-legion! euch hab ich geschafft & ich geh jetzt raus in der schweinekälte ein paar fotos machen, bevor ich das gefühl nicht loswerde, alles, aber auch wirklich alles leben an mir vorbeiziehen zu sehen. das muss sein. und dann geht der foto-auftrag-altlasten-stapel weiter. denn sonst wird das ja nichts mehr mit mir und diesem leben. schluss mit dem wimmelbildgefühl und dem unwohlfühlen in einer kühlschrankkommunismus-wg ohne putzplan!

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