Samstag, Februar 16, 2013

5/30: toaster, kafka & kommerz.



"es hat begonnen unterm toaster" wäre ein guter buchtitel schrieb sie und ich muss herzlich lachen. wir alle kennen diese herrlichen ein-satz-wunder. und so oft bleiben sie in schubladen liegen. spassenshalber frage ich deswegen nach dem plot zum buch & sie antwortet, dass es um eine lebensform ginge, die sich unterm toastertischchen entwickelt. erst sehe es aus wie eine kleine ansammlung von nutzlosen dingen, doch es wachse, breite sich aus, bis man es kafkaesk zum familienmitglied werden ließe. aber mit biomüll geht das doch viel schneller, frage ich und denk man würde eine schöne obskure kurzgeschichte daraus machen können, aber vielleicht nicht unbedingt ein buch. sie antwortet verneint in sachen biomüll und fügt an es ist viel vertrauter und in seiner autonomie subtiler. da hat sie recht. aber vom umfang her zu einem roman? ich weiß ja nicht. ich frage sie wann man das ganze lesen könne und sie meint bislang wird der ausgang der geschichte beobachtet und dokumentiert. ich warte noch ab, wie sich die integration in die gesellschaft gestaltet und ob es die einschulung packt. danach wird entschieden, ob es ein happy end zu der geschichte gibt. denn davon hängt schließlich das marketing ab.
denn davon hängt schließlich das marketing ab? die frau hat an alles gedacht. da könnten sich einige schriftsteller auf dem markt mal eine scheibe von abschneiden.

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