Donnerstag, November 27, 2014

von der angst zuende zu lesen

kennt ihr das, wenn ihr ein buch zum ersten mal lest & euch - unabhängig von inhalt & thematik - pudelwohl dabei fühlt? sich zwischen die buchdeckel, zwischen die seiten verkriechen. in eine andere welt eintauchen. in andere köpfe, leben & rollen schlüpfen. mitfiebern, erleben, erträumen, tausend tode sterben. und dann ist es so spannend, so schön, so fesselnd, dass man es gar nicht zuende lesen mag. aber seite um seite schwindet, wird verschlungen, wird gelesen & man nähert sich mit großen schritten dem ende des buches - aber man will gar nicht, dass es endet. also lässt man es eine weile liegen, lässt es sein. um das wohlgefühl zwischen den seiten noch ein kleines bisschen zu behalten. weil man weiß, wie sich diese plötzliche leere nach dem lesen der letzten zeile anfühlt. mit dem erreichen des letzten absatzes, mit dem zuklappen des buchdeckels ist es dann plötzlich da & wird nicht einfach so von einem anderen buch oder ding ersetzt werden können. diese angst vorm zuende lesen eines buches ist die angst vor einer leere, die ein buch gefüllt hat.



so geht es mir gerade mit a dance with dragons & deswegen schlüpfte ich noch einmal kurz in harry potter & besuche jetzt zamonien.

Keine Kommentare: